EU-Schulprogramm

  

Lecker & fit, wir machen mit!

 

Für mehr Gemüse, Obst und Milch im Alltag

  
Bunte Früchte, Gemüse und frische Milch schmecken richtig lecker und machen fit für den Kita- und Schulalltag. Als Teil einer ausgewogenen Ernährung tragen sie zu einer gesunden Entwicklung bei.
 
Mit dem EU-Schulprogramm erhalten Kinder in Kitas und Grundschulen regelmäßig eine zusätzliche Portion Gemüse & Obst und bzw. oder ungesüßte Milch(-produkte) von einem regionalen Lieferanten. Durch das regelmäßige Angebot kommen die Kinder auf den Geschmack dieser Lebensmittel und lernen ganz nebenbei, sie in ihren Essalltag zu integrieren. Gleichzeitig zielt die pädagogische Begleitung darauf ab, dass die Kinder mehr über die Herkunft und die Vielfalt von Lebensmitteln sowie über genussvolles Essen erfahren und beim Selbermachen wichtige Alltagskompetenzen stärken. Die Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) unterstützt Kitas und Schulen bei der pädagogischen Begleitung des EU-Schulprogramms.
 
Den Hauptteil der Kosten für die Produkte und ihre Anlieferung trägt die Europäische Union. Einrichtungsträger, örtliche Unternehmen, Lieferanten oder Vereine finanzieren als Sponsoren den Betrag, der nicht über die EU-Förderung abgedeckt ist.
  
Wie wird das Programm finanziert?
 
Die Kinder erhalten Obst, Gemüse und Milch kostenlos.
Jede Portion Schulobst und -gemüse oder Schulmilch, die die Einrichtungen über das EU-Schulprogramm verteilt, wird mit einem festen Betrag aus EU-Mitteln gefördert. Dieser Förderbetrag deckt in der Regel etwa 75 Prozent der Nettokosten (Produkt und Lieferung) ab. Die EU-Förderung beantragt der Lieferant beim Regierungspräsidium Tübingen.
 
Für die Finanzierung des Restbetrags einschließlich der Mehrwertsteuer sind die Schulen und Kitas selbst verantwortlich. In der Regel sind es Sponsoren, die ihnen durch ihr finanzielles Engagement die Teilnahme ermöglichen.
 
Die Höhe der Portionspreise ist nicht verbindlich festgelegt. Orientierungspreise sollen Einrichtungen und Lieferanten als Richtschnur dienen, wie hoch der Portionspreis vor Abzug der EU-Förderung sein kann.
 
Wie funktioniert das Sponsoring?
 
Schulen und Kitas brauchen Sponsoren, die als Paten die Kofinanzierung der Obst-, Gemüse- und Milchverteilungen übernehmen. Infrage kommen Einzelpersonen, Verbände, Vereine und Firmen, denen unsere Kinder und deren Ernährung am Herzen liegen. Natürlich können sich auch Eltern als Sponsoren engagieren.
 
Aufgrund der hohen Teilnahmezahlen kann im Schuljahr nur eine Portion Obst bzw. Gemüse und eine Portion Schulmilch pro Kind und Schulwoche mit EU-Mitteln gefördert werden. Das heißt aber nicht, dass es nur eine Portion geben darf oder soll.
 
Eine zweite und ggf. auch dritte Portion pro Woche ist bei den Kindern sehr willkommen und zur Ausbildung guter Ernährungsgewohnheiten sinnvoll. Um diese zu ermöglichen, sind Einrichtungen auf die Unterstützung durch Sponsoren angewiesen.
 
Ein Sponsor muss nicht die Finanzierung für eine Schule oder Kindertagesstätte alleine tragen. Er kann sich auch mit einem fixen Betrag beteiligen. Es liegt in seinem Ermessen, ob er der Einrichtung die zugesagte Summe als Ganzes oder in festgelegten Raten überweist. Er kann auch mit der Einrichtung vereinbaren, dass sie ihm die Rechnung des Lieferanten zukommen lässt und er sie direkt begleicht.
Unternehmen, die anbieten für Schulen und Kitas Sponsoren zu finden, tun dies nicht im Auftrag des Landes, sondern in der Regel aus wirtschaftlichem Interesse.